Pianist Erik Kross und Singer-Songwriter Reinhard Kuhnert
Pianist Erik Kross und Liederdichter Reinhard Kuhnert
Reinhard Kuhnert & Erik Kross: „Wir hoffen“ Mitschnitt Berlin 22.01.2010

Lieder und Texte aus den Programmen sind als CDs oder Buch erhältlich.

Publikationen

Soloprogramme

Reinhard Kuhnert tritt seit den frühen achtziger Jahren mit eigenen Liedern und Texten in Soloabenden in ganz Deutschland und im Ausland auf. Seit 1999 wird er dabei vom Komponisten und Pianisten Erik Kross begleitet.

„Die Lieder sind für euch gemacht“

1980 hatte der erste Soloabend unter dem Titel „Die Lieder sind für euch gemacht“ am Staatstheater Schwerin Premiere.

„Es war zweimal“

1993 Premiere mit dem Programm „Es war zweimal“ am Kabarett-Theater „Wühlmäuse“ Berlin, ebenfalls Aufzeichnung für den WDR-Hörfunk.

„Deutsche Zustände“

1988 nach seiner Übersiedlung folgte der Abend „Deutsche Zustände“, Premiere in der Vagantenbühne Berlin. Aufzeichnung für den WDR-Hörfunk, Einladung zum Berliner Theatertreffen.

„Land des Vergessens“

2000 Premiere mit seinem neuen Soloabend „Land des Vergessens“ in der Schiller-Theater-Werkstatt, Berlin.

Ausschnitte aus den Programmen wurden vom Hörfunk des SWR, DLF, SFB, WDR, HR und Radio Kultur Berlin gesendet.

Lieder und Texte aus den Programmen sind als CDs oder Buch erhältlich.

Publikationen

Kuhnert sieht sich in der Tradition eines literarischen Kabaretts, einer politischen Satire, die durch Namen wie Heine und Wedekind, Tucholsky und Kästner geprägt ist -und macht seinen „Vorbildern“ selbst alle Ehre. es sind nämlich ausschließlich eigene Texte, die er sprechend und singend darbietet. Er beherrscht sein Handwerk, nutzt ein breites Register poetischer Mittel, weiß dramatische, balladeske Akzente und scharfe Kontraste zu setzen.

– VOLKSSTIMME –

Er war Märchenerzähler, Philosoph, Hanswurst. Seine Kritik setzte pointiert und in allen Schärfegraden ein: bissig, pathetisch, komisch-ironisch. Wunde Punkte erkannte und traf er genau. Über manches konnte man sich einfach amüsieren, doch vieles stimmte sehr nachdenklich im Heidelberger Theater.

– RHEIN-NECKAR-ZEITUNG –

Der deutsche Michel hatte nichts zu lachen. Unglaubliche Geschichten aus dem wiedervereinigten Deutschland sang und erzählte Reinhard Kuhnert da im Leipziger Schauspielhaus. Märchenhaftes und Merkwürdiges in Miniaturen und Moritaten. Meist war es vergnüglich, mal nachdenklich, nur der Zeigefinger blieb in der Tasche.

– LEIPZIGER VOLKSZEITUNG –

Der Liedermacher, Poet und Sänger Reinhard Kuhnert begeisterte im Rheinischen Landestheater mit humorvoll-kritischen Betrachtungen zum aktuellen Entwicklungsstand deutscher Wesensart, die er treffsicher diagnostizierte. Er fühlte dem traditionsreichen Untertanengeist auf den Zahn, beleuchtete bissig-ironisch nationale Kontinuitäten von Defätismus und Denunziantentum.

– RHEINISCHE POST –

Kuhnert gibt seinen Texten zumeist neben Witz, dem Spaß mit Wortspielen und Reimen einen Hintersinn, der sich dem Zuhörer erst durch eine unerwartete Wendung erschließt. Was andere Interpreten nur im Ensemble mehrerer Personen bewältigen, bringt Kuhnerts Ein-Mann-Show spielend über die Rampe.

– MÄRKISCHE ALLGEMEINE ZEITUNG –

Kuhnert erlaubt sich Zwischenrufe und Zwischentöne in dem allgemeinen Chorus zwischen Jubel und Protest der Vereinigten...

– BERLINER MORGENPOST –

Kuhnert - Schauspieler, Regisseur und freier Dramatiker kennt beide deutsche Wirklichkeiten…weiß, dass die Teilung, die Entzweiung mental noch lange fortbesteht. Vor allem die Untertänigkeit, die Gehorsamslust der Deutschen hat Kuhnert berechtigterweise in Verdacht, mit der gegenwärtigen Misere aufs engste verknüpft zu sein.. Kuhnert ist als Deklamationskünstler virtuos. Ein spöttischer Meistersinger Hans Sachs.

– Kulturspiegel RADIO BRANDENBURG –